Wohn—
Maschine 2.0

Indoor-Installation, 2020

Die Wohnmaschine 2.0 ist eine erinnerungskulturelle künstlerische Installation. Aus den Depots des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt hat sich Maleschka eine Vielzahl von Objekten in den signifikanten „Bauhausfarben“ Gelb, Blau und Rot ausgesucht. Sie sind nach 1945 von ostdeutschen Formgestalter*innen anknüpfend an Traditionen des Bauhauses entworfen und in der DDR hergestellten worden. Diese arrangiert er auf dem Boden einer Muster-Plattenbauwohnung in Dresden-Gorbitz in einem instagrammable #ThingsOrganisedNeatly-Design. Die Dinge werden dabei ungeachtet ihrer Funktion in den Räumen verteilt. Damit gibt der Künstler der Plattenbauwohnung eine völlig neue und unerwartete Funktion, indem er sie in einen temporären Art-Showroom verwandelt.

Bilder:
© Martin Maleschka, Wohnmaschine, 2020 / Foto: Martin Maleschka

Martin
Maleschka

Martin Maleschka / Cottbus / DE (geb. 1982 in Eisenhüttenstadt) hat Architektur an der BTU Cottbus-Senftenberg studiert und arbeitet freischaffend. Seit 2005 befasst er sich, vor allem fotodokumentarisch, mit dem Prozess der urbanen Transformation in Hinsicht auf das baukulturelle Erbe der DDR.

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